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24.02.2017 12:00:00
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Neuer US-Justizminister gegen LGBTs

Jeff Sessions zweifelt an bestehenden Diskrimierungsschutz

Die Regierungsriege des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat mit Jeff Sessions einen neuen Justizminister gefunden. Sessions gilt, wie viele seiner Kollegen in der Trump Regierung, als sehr konservativ. Die Wahl zum Justizminister nutzt Sessions auch gleich um gegen die LGBT- Community zu wettern.

 

Jeff Sessions hat in seiner Funktion als US-Justizminister direkt in seiner ersten Amtshandlung eines bestehenden Diskrimierungsschutzes Transsexueller im Bildungssektor angezweifelt. 2016 hat Ex-Präsident Obama eine Anordnung veranlasst, die es transsexuellen Schülern erlaubt, die Toilette zu benutzen, mit der sie sich wohler fühlen. Nun hat Sessions einen Antrag auf Aufhebung dieses Schutzes bei einem Bundesgericht in Texas eingereicht.  Einige Staaten haben schon im Vorfeld gegen den Diskriminierungschutz geklagt. Daraufhin hat man sich darauf geeinigt, den Schutz vorerst in den nicht-klagenden Bundesstaaten einzuführen. Nun hat das Bundesgericht beschlossen, den Antrag völlig außer Kraft zu setzen.

Die Aufhebung des Diskriminierungsschutzes gegen Mitglieder der LGBT-Community bestätigen die schlimmsten Vermutungen der Aktivisten. Schon im Vorfeld sind viele davon ausgegangen, dass Sessions sich gegen LGBT-Rechte stellen wird. Nach unglaublichen 48 Stunden im Amt hat sich dieser Verdacht nun mit seiner ersten Amtshandlung bestätigt. (lz/ab)