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24.02.2016 05:00:24
wikicommons / Benjamín Núñez González / Crop by Q Radio

Privatsphäre als Money Maker

Cook verweigert FBI Zugriff auf Daten

Wie bereits berichtet hat der schwule Apple Chef Tim Cook die amerikanische Regierung vor einem Jahr aufgefordert, mehr für den Datenschutz im Internet zu tun. Gerade auch für Schwule und Lesben kann das Recht auf Privatsphäre eine essentielle Frage von „Leben und Tod“ sein, so Cook. Es liege an den Verantwortungsträgern das Recht auf Privatsphäre zu schützen, um unsere Art zu leben sicherzustellen.

 

Nun wird es erneut spannend. Cook weigert sich, dem FBI beim entsprerren des I-Phones eines toten Attentäters zu helden.Seit Monaten versuchen die Behörden angeblich erfolglos, Daten aus dem Gerät des Mannes auszulesen, der Ende Dezember mit seiner Frau 14 Menschen im amerikanischen San Bernardino getötet hat. Laut Cook würde er so selbst eine Sicherheitslücke für alle iPhones schaffen, argumentiert der Konzern.

 

Und während US-Politiker bereits an Gesetzen feilen, mit denen sie Technologiefirmen zur Herausgabe von Kundendaten zwingen wollen, stellen sich die Chefs von großen Firmen wie Google und WhatsApp demonstrativ hinter Apple. (bk/pv)